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Ökumenisches Zentrum St. Heinrich

Wie kam es eigentlich dazu ?

Ende der 80er Jahre geschah in Europa das, woran viele nicht mehr glaubten: Das kommunistische System des Osten brach allmählich zusammen. Als Folge konnte die Teilung Deutschlands überwunden werden. Die Berliner Mauer fiel, der Stacheldrahtzaun wurde durchschnitten, die Minenfelder verschwanden, Menschen konnten endlich wieder zusammenkommen.

Aufgrund dieser neuen politischen Situation, konnten die Amerikaner einen Großteil ihrer Verteidigungstruppen aus Europa und somit auch aus Deutschland abziehen. So verließen sie u. a. in Fürth zum Jahresende 1995 das Gebiet der “ Kalb Housing Area “. Die 1234 Wohnungen auf dem Areal wurden zum Teil vermietet oder als Eigentumswohnungen verkauft. Ein neuer Stadtteil, die “Kalbsiedlung” entstand.

Auch die beiden Kirchen wollten in diesem Stadtteil präsent sein. So fanden im Frühjahr 1996 erste Gespräche über die kirchliche Arbeit vor Ort statt.

Entstehung

Nach etlichem Suchen und Überlegen fand man in dem ehemaligen “Child-Care-Center” das geeignete Grundstück, sowohl von der katholischen wie evangelischen Seite. Der ehemalige amerikanische Kindergarten war in drei Pavillons aufgeteilt, was die Überlegungen reifen ließ, ein ökumenisches Zentrum zu errichten.

Pavillon “A und B” wurden zu je einen katholischen und evangelischen Kindergarten umgebaut, deren Einweihung im September 1998, auf katholischer Seite durch Domkapitular Prälat Klemens Fink und auf evangelischer Seite durch Dekan Dr. Ludwig Markert erfolgte. Pavillon “C” sollte von beiden zuständigen Kirchengemeinden, gemeinsam zur Seelsorge am Ort verwendet werden.

Die Umsetzung der Überlegungen sollte im Geist ökumenischer Haltung angegangen und auch in Zukunft geführt werden.

Aus dem Grundrissplan (siehe -Bilder-) wird ersichtlich, dass nun beiden Kirchen neben dem gemeinsam genutzten Gottesdienstraum und Saal, Möglichkeiten zur Verfügung stehen, Kindern und Jugendlichen, Familien und Senioren, Vereinen und Verbänden ein Stück Heimat in der Kalbsiedlung zu geben.

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