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Legende

Als die Reformation das katholische Leben in Fürth im Jahre 1525 fast völlig vernichtet hatte, erreichte Bischof Weigand von Redwitz ( 1522 - 1546 ) durch den Vertrag von Forchheim 1537, dass die wenigen Katholiken von Fürth unter den Schutz des deutschen Ordens in Nürnberg gestellt wurden.

Am Ende des 16. Jahrhunderts - es war die Zeit, in der Fürth unter einer Dreiherrschaft, den Bischöfen von Bamberg, den Markgrafen von Ansbach und den Burggrafen von Nürnberg sehr zu leiden hatte und in seiner Entwicklung stark gehemmt wurde - befanden sich außer dem bambergisch-dompropsteilichen Amtmann und seinen Bediensteten keine weiteren Katholiken mehr in Fürth. Der letzte Frühmesse-Leser lebte in Bamberg, ließ sich aber in Fürth nicht mehr sehen.

Das für Bamberg günstige Reichshofrats-Urteil von 1715 ermutigte Bamberg, der Katholischen Religion in Fürth wieder Eingang zu verschaffen. Nürnberg aber suchte das soviel als möglich zu hintertreiben, so dass die katholische Gemeinde nur wenig Zuwachs erhielt. Trotzdem nahmen schon 1719 wieder mehr als 100 Katholiken an einem Gottesdienst im Amtshaus des domprobsteilichen Amtmannes teil.

Ab 1749 amtierte ein Frühmesner in der Hauskapelle des Amtshauses. Jetzt erhob Ansbach Einspruch, ließ den Raum schließen und den Geistlichen von Geleitsoldaten über die Grenze schaffen. Am 29. Dezember 1776 wurde das Oratorium wieder hergestellt und die Gottesdienste durch einen Ordensgeistlichen gesichert. Diesmal war es der Cadolzburger Oberamtmann v. Falkenhausen, der mit dem Bamberger Hofrat Denzel beschloss, “ in Fürth wieder eine katholische Kirche einzurichten, dem Flecken zum Vorteil, der Stadt Nürnberg insbesondere zum Verdruss und Nachteil” 1807 wurden 334 Katholiken gezählt.

Am 15. Februar 1812 befahl König Maximilian I. die Anstellung eines pensionierten Religiosen mit Unterordnung unter den katholischen Stadtpfarrer von Nürnberg.

Da die leerstehende Grabeskirche den Katholiken auf ihre Bitten hin nicht nur nicht überlassen, sondern über Nacht abgebrochen wurde, genehmigte auf Befehl des Königs am 26. Februar 1822 das Finanzministerium die unentgeltliche Abtretung eines Bauplatzes aus der dem Hallamt gehörigen Gartenparzelle für die neu zu errichtende Kirche und den Pfarrhof.

Am 11. Dezember 1823 wurde die erste Kirchenverwaltung gewählt. Am 7. Juli 1824 wurde der erste Spatenstich zur neuen “Frauenkirche” getan. Bald darauf, am 25. August, fand die feierliche Grundsteinlegung durch Erzbischof von Frauenberg statt. Damals waren es 407 Katholiken unter den 13 282 Einwohnern von Fürth. Für diese wurde am 8.Oktober 1828 der erste Kurator Adam Urban ernannt. Am 16. Oktober des gleichen Jahres geschah die einstweilige Einsegnung der Kirche durch Stadtpfarrer Kugel von Nürnberg unter Vorbehalt einer späteren feierlichen Einweihung, die am 6.Oktober 1829 durch den Erzbischof vollzogen wurde.

König Ludwig I. erhob am 23. Mai 1837 die Kuratie zur selbständigen Pfarrei und ernannte den

1. Stadtpfarrer “Theobald Zahnleiter“. Von diesem Zeitpunkt ab ging die Seelenzahl gewaltig in die Höhe.

1840 - 750, 1870 - 2707, 1890 - 7555, 1900 - 11048, und 1910 waren 16 124 Seelen auf ein Gotteshaus angewiesen, das einst für 400 bis 500 bestimmt war

Die Erbauung einer weiteren Kirche war zu einer äußerst dringenden Notwendigkeit geworden.

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