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Die Niederbronner Schwestern

Zur Geschichte unserer Pfarrei, müssen auch die Niederbronner Schwestern erwähnt werden. Es ist die Kongretation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, Provinz Deutschland und Österreich, mit dem Sitz in Nürnberg.

In Fürth begann dieser Orden bereits am 20. Oktober 1895 mit drei Schwestern sein Wirken. Seit Gründung der Heinrichspfarrei, es waren schon fünf Schwestern, die hauptsächlich in der Krankenpflege tätig waren, und in diesen Jahren Tausenden von Mitmenschen ohne Unterschied der Person und des Standes unschätzbare Hilfe in seelischem und körperlichem Leid geleistet haben, wuchs ihre Zahl bis acht Schwestern an.

Seit der Errichtung unseres Kindergarten im ersten Weltkrieg, befindet sich auch dieser unter der bewährten Leitung unserer Schwestern. Obwohl durch viele Umstände der Kindergarten immer wieder Umziehen musste, ist er heute noch unter der Leitung unser Niederbronner Schwestern.

Nicht mehr wegzudenken war die Arbeit der Niederbronner Schwester im Pfarramt. Die Pfarrschwester war es, die neben dem Pfarrherrn die Nöte und Anliegen der Pfarrkinder kennen musste und die für die Erledigung der im Pfarramt vorkommenden Arbeiten verantwortlich war.

Jahrelang war es ein vertrautes Bild, unsere radfahrenden Schwestern auf den Fürther Strassen zu sehen.

Heute sind noch 3 Schwestern in unserer Gemeinde tätig. Sr. Gisela, Sr. Christiane, und Sr. Dominika.

Auch diese drei Schwestern wurden im Juli 2009 von ihrem Orden abberufen und verrichten jetzt in Gemeinschaften in Frensdorf bei Bamberg (Sr. Gisela), München (Sr. Dominika) und Nürnberg (Sr. Christiane) ihren Dienst.
Damit ging ein fast 115-jähriges segensreiches Wirken in der Pfarrei St. Heinrich und in der Stadt Fürth zu Ende. Möge Gott der Herr allen jemals in St. Heinrich und Fürth wirkenden Schwestern ihre aufopferungsvolle Tätigkeit reich belohnen.

Hier an dieser Stelle sei, im Namen der ganzen Pfarrgemeinde, unseren Schwestern ein herzliches Vergelts Gott gesagt, nicht nur für ihr uneigennütziges Arbeiten, auch heute noch bei Festivitäten und Veranstaltungen im Pfarrzentrum, sondern vor allem für ihr Beten, das sich sicher schon sehr segenreich für die gesamte Pfarrei ausgewirkt hat.

Wir alle sollten Gott den Herrn bitten, dass sich wieder mehr junge Mädchen für den Dienst an Gott und den Menschen in den Ordensstand berufen fühlen.

Stand: Mai 2005
ergänzt: 10/2009esc

 

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